CASE STUDY

Vier Bundesforschungsinstitute

netzrezepte realisierte den Relaunch von vier barrierefreien Websites für die Bundesfoschungsinstitute Friedrich-Loeffler-Institut, Julius Kühn-Institut, Max Rubner-Institut und Johann Heinrich von Thünen-Institut. Die Umsetzung nach den Richtlinien der Barrierefreiheit erfolgte auf Basis von TYPO3.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung koordinierte für die vier Institute den Relaunch ihrer vier Websites als barrierefreie neue Internet Auftritte in einem einheitlichen Layout. Als CMS wurde TYPO3 eingesetzt. Die TYPO3-Umsetzung für alle vier Institute verwendet hierbei die gleichen Inhaltselemente und Extensions, differenziert durch eine jeweils eigene Farb- und Bildwelt.

Als besondere Anforderung galt dabei die strikte Einhaltung der BITV, des Styleguides der Bundesregierung und des Anforderungskatalogs der BLE sowie u. a. die Einbindung der Suchmaschine Lucene.

Die Lucene-Suche ist eine auf dem ZEND Framework in der Programmiersprache PHP verfügbare Suchmaschine mit äußerst fortschrittlichem Feature-Umfang. Der Hauptgrund für die Verwendung dieser Suche ist jedoch in diesem Projekt eine höhere Performance gegenüber der TYPO3-eigenen Indexed Search. Darüber hinaus enthält die Suche einen professionellen Gewichtungsmechanismus.

Die komplette Backend-Konfiguration wurde für barrierefreies Arbeiten optimiert. Um eine Generierung unschönen XHTML-Codes bereits auf Konfigurationsebene zu unterbinden, wurden mehrere Einschränkungen vorgenommen. Zusätzlich wurde der RTE so konfiguriert, dass sowohl das Einfügen von Tabellen als auch fremdsprachlicher Begriffe und Fachwörter über das grafische Nutzerinterface vorgenommen werden können.

Die Website verfügt zudem über eine komplexe Backend-Nutzerverwaltung und die Mehrsprachigkeit kann sowohl synchron als auch asynchron konfiguriert werden.

Die gesamten Konfigurationen, Programmierungen und Anpassungen des Content-Management-Systems TYPO3 wurden ausführlich dokumentiert und es wurde ein Installationspaket zusammengestellt, mit welchem die BLE die vier Sites aufsetzen kann. Ziel war es, dass das gesamte System sowohl technisch als auch redaktionell von der BLE selbst verwaltet und gepflegt werden kann, da in den einzelnen Instituten eine sehr große Anzahl an Redakteuren arbeitet.

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